Skip to content

Obigrafie

Der andere Klang“ schreibt über mich:

Er ist einer der ganz wenigen Virtuosen des 5saitigen Banjos. Obi Barthmann spielt sein Instrument mit kammermusikalischer Feinheit und dynamischer Rhythmik. Ein Hörgenuss erster Güte.

Das Banjo hat einen einzigartigen, wunderbar sonoren Klang. Meistens wird es aber nur als rhythmisches Begleitinstrument eingesetzt, wie in der Dixieland-Musik. Nur wenige sind in der Lage, die vielfältigen musikalischen Möglichkeiten dieses Instruments auszuschöpfen. Zu diesen wenigen zählt neben Namen wie Jens Krüger, Alison Brown und Bela Fleck der deutsche Musiker Obi Barthmann. Er ist einer der wenigen Virtuosen des 5-Saiten-Banjos. Seine Finger entlocken diesem Instrument Stücke von kammermusikalischer Feinheit und Transparenz. Oder sie lassen ihm rasant rhythmische Tonkaskaden entspringen, die mit offenem Mund zuhören lassen. Kurz, er spielt das Banjo auf einem musikalischen Niveau, wie es nur sehr wenige können und sehr viele nicht kennen und für möglich halten.

Obi Barthmann wurde 1953 in Weißenstadt geboren, mit einem anderen Vornamen, der aber nicht verraten wird. Im Alter von 15 Jahren, kurz nach der Gründung einer gewissen Baumarktkette, erlernte Obi zunächst autodidaktisch das Gitarrespielen. Einige Jahre später kam das Banjo dazu, bei dem er hängen blieb. Zu dieser Zeit gründete er die Band „Blue Mountain Tune“, die im Münchener Raum lokale Berühmtheit erlangte. Höhepunkte dieser Zeit waren ein Auftritt beim Bundeskanzlerfest und eine LP, die auch in der amerikanischen Presse Anklang fand.

1984 war er Gründungsmitglied der international anerkannten Bluegrass- und Acoustic-Rock-Formation „Main Spring“. Hunderte von Auftritten im In- und Ausland, u.a. eine längere Tournee in den USA, sowie eine LP („In the Mood“) waren das Ergebnis einer außergewöhnlich virtuosen Band. Nach der Auflösung von „Main Spring“ spielte Obi Barthmann in diversen Bluegrass-, Country- und Irish-Folk-Formationen wie „Shady Mix“, „Patchwork“, „Avalon“, „Daniel T. Coates“ oder „Matching Ties“. Gefragter Gast- und Studiomusiker bei vielen Produktionen, Unterricht von Banjo und Gitarre, zahlreiche Kompositionen – all das ist  Ausdruck seiner breitgefächerten musikalischen Aktivitäten.

2001 erscheint seine Solo-CD „Banjo Landscapes“. Sie vermittelt ein stimmungsvolles Bild der herausragend kompositorischen und virtuosen Qualität dieses Musikers und wird von der Fachpresse begeistert aufgenommen.

Obi Barthmanns außergewöhnlich virtuose Musikalität auf dem Banjo ist bei seinen Solo-Konzerten zu hören, bei denen die ganze Vielfalt dieses Instruments zum Ausdruck kommt. Er spielt den von ihm selbst treffend als „Kammer-Folk“ bezeichneten Stil aber auch gerne in Duo-, Trio- oder weiteren Besetzungen, z.B. mit Gitarre, Bouzouki, Bass oder anderen musikalischen Partnern. Die Formation „Trio Tonage“, zusammen mit dem Sänger und Gitarristen Florian Baessler und dem Bassisten und Tubaspieler Heinrich Filsner, ist sein neuestes Projekt und bietet ein ganz besonderes Hörerlebnis. Außerdem spielt er noch in dem Projekt „Dylan Deutsch“, initiiert von dem Sänger, Texter und Gitarristen Ernst Schultz, Frontmann der legendären ersten Deutsch-Rock-Gruppe „Ihre Kinder“, zusammen mit dem Bassisten Peter Tobolla.

Obi Barthmann auf dem Banjo zu hören, ob solo oder zusammen mit anderen, ist ein besonderer musikalischer Hörgenuss erster Güte, den man nicht verpassen sollte.

Obi Barthmann dankt für Ihren Besuch.
Impressum: Telefon: 0911 – 3755026 Mobil: 0152 – 04374274. Wolfgang Barthmann, Siegfriedstr. 31, 90461 Nürnberg